Roerich-
Gesellschaften
Publikationen
Bibliothek
Online
Galerie
Roerich-
Bewegung
im Internet

 

Russisch

English


zur Titelseite Roerich-Gesellschaften

26.09.05.
A.Rodriges

Bericht vom Besuch Russlands Alicia Rodriges,
des Vorsitzendes des Internationalen Komitees des Friedensbanners

Altai, wo man die Sterne mit den Händen berühren kann...

Ich schließe die Augen und ich sehe den klaren Sternhimmel des mystischen und schönen Altais. Und es geschieht, obwohl ich schon vor einige Wochen nach Haus gekommen bin. Nur in den Bergen kann man soviel Sterne anschauen. Es scheint, dass Zeit stehen geblieben hat, und Leben fließt dort auch gemessen und ruhig wie vor hundert Jahren zuvor.

Alles ist natürlich... Die bescheidenen hölzernen Häuser, die mit der großen Liebe ihre Bewohner schützen. Unberührte Natur, die ganz ruhig von den menschlichen Raffiniertheiten frei wächst. Kristallklare Bächen, die ihren zauberhaften Melodien singen. Anpassend der Natur wohnen in diesem Bezirk die netten und freundlichen Leute. Den Fluss Katun, die seine machtvollen Kräfte aus dem blauen mächtigen Gletscher schöpft, ist es unmöglich nicht lieb zu gewinnen. Alles spricht darüber, dass an diesen Orten der wohltuende Einfluss der geistigen Hierarchie anwesend ist. Es ist unmöglich, diese sehr hohen Vibrationen nicht zu fühlen. Die unsichtbaren geistigen Lehrer strecken uns die Hände der Hilfe entgegen, um uns die Erfüllung unserer Erdaufgaben zu erleichtern.

Ehrlich gesagt, plante ich in diesem Jahr keine Reise nach Russland. Aber das Schicksal hat anders gedreht: in Russland bin ich auf zauberhaften Art und Weise geraten. An einem Tag habe ich im Hausbriefkasten in Mexiko, in Malaga, einige Briefe bekommen. In einem von ihnen habe ich die herzliche Einladung zu Gast von meinen Freunden aus Altai gefunden. In einem anderen Brief wurde etwas ungewöhnlich aufgeschrieben, nämlich folgendes: "Rufen Sie uns an diesen Telefonnummer an. Sie haben einen Preis gewonnen". Neugierig habe ich angerufen und was für ein Erstaunen hatte ich, als jemand auf anderem Ende der Leitung mir sagte, dass ich ein kostenloses Flugticket vom Mexiko nach Moskau gewonnen habe.

Ich habe darüber nachgedacht, ob ich diesen unerwarteten Preis annehmen will. Mit dieser Frage habe ich mich gedanklich an Mahatma M. angewendet. Nach einer Weile habe ich in meinem Herz gefühlt, dass ich abreisen muss. Ich habe mich über meine vorigen Reisen auf Altai erinnert, in einer von denen ist mir die Ehre ausgefallen, das Friedensbanner zum heiligen Berg Belucha zu bringen. In eine einfache Zeremonie geschah die Weihung dieser heiligen Erde als das Zeichen der Einigkeit aller Leute unseres Planeten, ohne Unterschied der Rasse, der politischen Anschauungen und der religiösen Angehörigkeit. Preisgebend die Dankbarkeit den Höchsten Welten, haben wir auf dortigen Stelle das Friedensbanner als das Symbol des Gesetzes der Harmonie und als das Zeichen der Energietransformation der Höchsten Welten, von welchen ständig die wohltuenden Strom auf unseren Planet fließt und damit die Kräfte des Chaos auswiegt, gelassen.

Während der folgenden fünfzehn Jahren nach dem ersten Besuch Altais habe ich über ganzer Welt den verschiedenen Vertretern der öffentlichen, kulturellen, politischen und staatlichen Institutionen cirka 650 Flaggenstöcken mit dem Friedensbanner eingehändigt. Zurzeit führen unser Internationales Komitee des Friedensbanners eine kulturell-aufklärende Aktion "Wir bauen die Welt zusammen auf" durch. An dieser Maßnahme nehmen fast 250000 Menschen teil (ausführliche Information über dieses Programm kann man von der unseren russischsprachigen Website http://www.banderadelapaz.org/ru/ holen).

Und jetzt ist die Zeit wieder gekommen, den gesegneten Altai zu besuchen. Während dieser Reise habe ich das Ujmonskaja Tal, in dem die Familia Roerich während ihrer Himalajas Expedition stehen geblieben haben, besucht. Die mystischen Gefühle dieses Ortes haben mich und aller meinen Freunde wieder erfasst. Von der geistigen Einigkeit mit unseren geistigen Lehrern haben unsere Herzen genauso stürmisch geschlagen, wie die Stoffbahn unseres Friedensbanners unter den Strömen des frischen bergschen Windes geflattert hat. Die Roerichs Anwesenheit haben wir in jeder schönen Landschaft, die sich auf Altai überall vorkommen, gefühlt. Die besonders schönen goldigen und grünen Tone schmücken die Landschaften des Flusses Katun und des Bergefußes des Berges Belucha.

In der Umgebung der märchenhaften Natur, die unsere Seelen mit großer Friedlichkeit auffüllte, hatte ich einige Gespräche mit den Vertretern des Roerichs Museums aus Sankt Petersburg. Ich habe mit ihnen über meine zwanzigjährige Arbeit an die Verbreitung der Roerichs Ideen über ganze Welt erzählt. Ich habe auch über den gegenwärtigen Zustand der weltumfassenden Roerichs Bewegung erzählt. Mir schien es, dass wir im Gespräch die geistige Harmonie erreicht haben, die sich auf unsere weitere Zusammenarbeit unbedingt auswirken wird.

Mit dem Eintritt der Dunkelheit haben wir uns vor dem riesigen Lagerfeuer gesessen. Die Gruppe der örtlichen Schauspieler, die in die nationalen Anzüge bekleidet war, haben angefangen, sehr schön zu singen und zu spielen. Bezaubernd von diesen schönen Melodien, sind wir aufgestanden und haben begonnen zu tanzen. Diese Lieder an dem Lagerfeuer, diese guten Leute und diese sternklare Nacht werden in meiner Seele für immer bleiben!!!

Im Dorf Tschendek habe ich mich mit anderen Leuten aus verschiedenen Städten Russlands getroffen, die neulich an eine Roerichs Konferenz in der Stadt Bijsk teilgenommen haben. Ich hoffe mich, dass ich mich wieder mit ihnen auf die Konferenz in Sankt Petersburg treffen werde. Diese Konferenz wird im Oktober dieses Jahrs stattfinden. Sie wird dem 70-jahrigen Jubiläum des Roerichs Paktes gewidmet. An den 7 Oktober werde ich auf dieser Konferenz den Vortrag über die neue Kultur der Welt vorlesen.

Wie ich später erfuhr, trug mein Aufenthalt in Sibirien und auf Altai nicht nur den Arbeitscharakter sondern auch einen esoterischen Sinn nach dem Verbreitung wohltuenden Energien unserer geistigen Lehrer, die immer dort anwesend sind, wo das Friedensbanner frei flattert. Ich hoffe mich, dass diese hohen Vibrationen der Einigkeit und der Zusammenarbeit zwischen den Roerichs-Anhänger dieser Regionen dienen werden.

MEINE LIEBEN GEISTIGEN BRÜDER UND SCHWESTER! Lassen wir uns über den Roerichs Wörtern über die Einigkeit in der Mannigfaltigkeit besser nachdenken! Lassen wir uns nach dem Nivellieren der Meinungen nicht streben, aber lassen wir uns daran erinnern, dass hinter der Vielfältigkeit unseren Individualitäten der allgemeine und einheitliche Uranfang verborgen ist. EINIGKEIT IN DER MANNIGFÄLTIGKEIT!

Ich warte ungeduldig auf meiner neuen Reise nach von mir in Ferne gelegene Russland, in dem ich die Hände meinen geistigen Freunden, welche die Familie Roerichs und das Friedensbanner mögen, wieder drücken kann. Die geistige Brücke, die über die Halbkugeln gespannt ist, vereinigt uns in den Wünschen nach alles Gutes und Friedens in ganzer Menschheit. Auf diesem geistigen Bahn werden unsere Stimmen mit der Einheitlichen Stimme der Ewigkeit vereinigt werden...

Ihre Schwester in der Demut und Liebe,
Alicia Rodriguez

________________________________

Photographien

 
Die Mitarbeiter der Roerichs Museum und Alicia Rodriguez (mit dem Friedenbanner), 6.08.05. Alicia Rodriguez ueberreicht den Mitarbeiter der Roerichs Museum das Friedenbanner, 6.08.05.
Alicia Rodriguez erzaehlt den Besucher der Roerichs Museum ueber die Bedeutung des Friedenbanners, 6.08.05. Alicia Rodriguez erzaehlt den Besucher der Roerichs Museum ueber die Bedeutung des Friedenbanners, 6.08.05.
Alicia Rodriguez erzaehlt den Besucher der Roerichs Museum ueber die Bedeutung des Friedenbanners, 6.08.05. Alicia Rodriguez unterhaelt mit den Besuchern der Roerichs Museum, 6.08.05.
Alicia Rodriguez unterhaelt mit den Besuchern der Roerichs Museum, 6.08.05. Alicia Rodriguez unterhaelt mit den Besuchern der Roerichs Museum, 6.08.05.
Alicia Rodriguez im Dorf Chendek, August 2005. Gruppenphoto mit den Besuchern und Mitarbeitern der Roerichs Museum im Dorf Werchnij Uimon, 6.08.05.
Museum namens N.K. und H.I. Roerich, Filiale der National Museum der Republik Altai namens A.V.Anochin

Der Museum, in welchem die Alicia Rodriguez den Freigensbanner überreicht hat, heißt "Museum namens N.K. und H.I. Roerich, Filiale der National Museum der Republik Altai namens A.V.Anochin". Die Adresse dieser Roerichs Museum: PLZ 649475, Russland, Republik Altai, Dorf Werchnij Uimon, Naberedjnaja strasse, Haus 20, Direktor E.V.Koroleva, Telefone (738848)24307.

 


© ist frei